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Philip ist durch die Augensteuerung in der Lage, seine Bedürfnisse mitzuteilen und mit seinem Umfeld zu kommunizieren. Dank eines eingebauten Mikrofones können Schule und Familie Mitteilungen austauschen: so weiß Philips Mutter, was ihr Sohn in der Schule erlebt hat, und kann im Gegenzug den Lehrern Informationen aus dem heimischen Umfeld zur Verfügung stellen. „Auf Philips Bedürfnisse angepasste Kommunikationstafeln ermöglichen ihm, Fragen zu stellen und zu beantworten und aktiv am Unterricht teilzunehmen. Er hat ein Stück Unabhängigkeit gewonnen" sagt Frau Eidner begeistert.
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Kurz vor Weihnachten 2009 erfuhr das Wormser Unternehmen Humanelektronik von Philip Eidner. Philip hatte bei seiner Geburt eine durch Sauerstoffmangel verursachte Gehirnschädigung erlitten und kann nicht sprechen. Da er keine gezielten Bewegungen ausführen kann, war es ihm bisher nicht möglich, eine Kommunikationshilfe zu nutzen. Die Familie des Jungen sammelte mit Unterstützung der VR Bank Chiemsee-Stiftung Spenden für eine von der Krankenkasse abgelehnte Augensteuerung.